25 Kilogramm: ca. 9,5 Quadratmeter bei einer Putzstärke von 2 Millimetern
Eimer zum Anrühren
Bohrmaschine mit Rührquirl
Edelstahl-Glätter, optional: Rakel oder Flächenspachtel
Schwammbrett
Weiche Tapezierbürste/Handfeger
Untergrund vorbereiten: lose Teile, Tapeten und nicht haftende Altanstriche entfernen
Der Untergrund muss fest, trocken, sauber sowie frei von Staub, Fett und anderen durchschlagenden oder filmbildenden Stoffen sein.
Der Fein-Lehmputz haftet mechanisch, daher ist eine Grundierung mit der Arutal Haftbrücke erforderlich.
Auf dem Arutal Grund-Lehmputz ist keine Grundierung erforderlich.
Entsprechende Wassermenge (ca. 240 Milliliter je Kilogramm) in einen sauberen Eimer füllen und den Fein-Lehmputz nach und nach klumpenfrei unter Rühren (mindestens 5 Minuten) einstreuen, bis eine gleichmäßige Konsistenz erreicht ist.
Kleine Löcher und Unebenheiten mit Fein-Lehmputz schließen und trocknen lassen.
Fein-Lehmputz mit dem Edelstahl-Glätter in einer Schichtstärke von 1- 3 Millimetern gleichmäßig auftragen.
Beim Auftragen mit dem Glätter von unten nach oben hin aufziehen.
Bei Wänden oben anfangen und dann Teilbereiche schrittweise mit der o.g. Technik in Richtung Boden bearbeiten.
Wenn der Putz angezogen (lederhart) ist, wird er mit einem nebelfeuchten Schwammbrett in kreisenden Bewegungen abgeschwämmt.
Je trockener der Putz ist, desto feiner wird die Oberfläche durch das Abschwämmen. Je feuchter der Putz ist, desto gröber wird die Oberfläche
Fehler lassen sich einfach ausbessern, indem man die betroffenen Flächen noch einmal leicht anfeuchtet und mit dem Edelstahl-Glätter und/oder Schwammbrett nacharbeitet.
Werkzeuge nach Gebrauch mit warmem Wasser reinigen
Der Lehm trocknet rein physikalisch durch Wasserabgabe, daher sind je Millimeter Putzstärke bis zu 24 Stunden Trocknung einzuplanen.
Beispiel: bei einer Putzstärke von 5 Millimetern ist eine Trockenzeit von 5 Tagen (5×24 Stunden) zu berücksichtigen, 10 Millimeter benötigen 10 Tage, usw.
Eine gute Luftzirkulation, täglich mehrmaliges Querlüften und eine ausreichende Temperierung der Räume unterstützen die Trocknung.
Nach vollständiger Trocknung die durch das Abschwämmen gelösten Sande mit einem sauberen Handfeger oder einer weichen Tapezierbürste abfegen.
*Alle Angaben dienen der technischen Hilfestellung für den Anwender. Diese begründen weder einen Rechtsanspruch noch erfolgt daraus eine Verbindlichkeit und Haftung. Sie ersetzen nicht die im Einzelfall vom Anwender vorzunehmende Prüfung auf Eignung von Produkt und Untergrund.